Anwalt für Asylrecht - Sichern Sie Ihren Aufenthalt in Deutschland

Der Begriff "Asyl" ist derzeit in aller Munde. Hierbei geht es darum, dass Ausländern, die in ihren Heimatländern politisch verfolgt werden, in Deutschland ein befristetes Aufenthaltsrecht gewährt wird. Um als politisch verfolgt oder als Flüchtling im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt zu werden, bedarf es jedoch bestimmter Voraussetzungen, die im Asylgesetz geregelt sind. Längst wird also nicht allen Flüchtlingen das Recht auf Asyl, das im Grundgesetz verankert ist, gewährt. 

Da aufgrund der Flüchtlingskrise und des BAMF-Skandals alle Asylbescheide sehr sorgfältig geprüft werden und zudem viele Anträge abgelehnt werden, empfiehlt sich eine Asylberatung durch einen Anwalt für Migrationsrecht, welcher Ihnen Ihre Erfolgschancen aufzeigt, auf benötigte Dokumente verweist und Sie wenn nötig auch vor Gericht vertritt.

Wo kann ein Antrag auf Asyl gestellt werden?

Ein Asylsuchender muss sich zunächst bei einer Aufnahmeeinrichtung, der Ausländerbehörde oder Polizei melden. Dort werden seine Daten aufgenommen und ihm wird eine Erstaufnahmeeinrichtung genannt, zu der er sich begeben muss. Der eigentliche Antrag wird dann beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gestellt. Ist dies erfolgt, erhält der Asylsuchende eine zeitlich begrenzte Aufenthaltsgestattung. Im BAMF findet zudem eine Anhörung statt. Hier muss der Asylsuchende seine Situation im Heimatland darlegen. Wird der Antrag positiv beschieden, so erhält er eine Aufenthaltserlaubnis und darf zudem einer Arbeit nachgehen, erhält Sozialleistungen etc. Im Falle eines negativen Bescheids muss der Antragssteller Deutschland verlassen oder wird nach Ablauf einer gewissen Frist - zumeist 30 Tage - abgeschoben.

Wie können Sie gegen eine Abschiebung vorgehen?

Wenn Ihr Asylantrag abgelehnt wurde und die Abschiebung droht, sollten Sie zunächst einen Anwalt für Asylrecht aufsuchen. Dieser erarbeitet mit Ihnen eine Strategie, um doch noch in Deutschland bleiben zu dürfen. Wenn Ihr Antrag "offensichtlich unbegründet" war, etwa weil Sie aus einem sicheren Herkunftsstaat kommen, ist Eile geboten, denn dann besteht nicht die einmonatige Antragsfrist für eine Klage vor dem Verwaltungsgericht. Hier kommt jedoch ein Eilantrag infrage. In allen anderen Fällen beschreitet unser Anwalt für Asylrecht gerne den Klageweg an Ihrer Seite.
Unsere Kanzlei Schulte Holthausen in Braunschweig und Salzgitter bespricht mit Ihnen zudem gerne, ob in Ihrem Falle nicht ein anderes Aufenthaltsrecht zum Tragen kommt. Ein solches Recht bestünde etwa aufgrund der Heirat mit einem deutschen Staatsbürger. Denkbar wäre auch das Hinauszögern der Abschiebung durch eine Duldung. Diese kann erteilt werden, wenn Ihnen beispielsweise die Ausreise aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht möglich ist oder wenn Sie bereits eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in Deutschland begonnen haben.


Was sind Asylfolgeanträge?


Asylfolgeantrag bedeutet, dass eine Person einen neuen Asylantrag in Deutschland stellt, obwohl ein vorheriger Antrag bereits abgelehnt wurde. Ein Asylverfahren wird in diesem Falle nur dann erneut durchgeführt, wenn sich beispielsweise die (politischen) Umstände im Heimatstaat des Antragsstellers verändert haben. Daher prüft unsere Kanzlei Schulte Holthausen sehr genau, ob sich ein solcher Folgeantrag für Sie lohnt.

Hiervon zu unterscheiden sind die sogenannten Zweitanträge. Hierbei hat der Asylsuchende bereits in einem anderen sicheren Drittstaat - also in einem EU-Staat, Norwegen oder der Schweiz - einen Antrag auf Asyl gestellt. Der Zweitantrag wird nur bearbeitet, wenn Deutschland hierfür zuständig ist und wenn die Voraussetzungen für den Asylfolgeantrag vorliegen.


Wer kann bei einem Asylantrag und weitergehenden Fragen unterstützen?

Wenn Sie in Deutschland ankommen, sind Sie in einem fremden Land, dessen Kultur und Sprache Sie wahrscheinlich nicht wirklich kennen. Um erfolgreich einen Antrag auf Asyl stellen zu können, sind helfende Hände unabdinglich. Hier leisten zunächst freiwillige Helfer in Aufnahmezentren oder Asylunterkünften große Unterstützung. Sie können sich bei Fragen auch telefonisch oder per E-Mail an Hilfsorganisationen wie "Pro Asyl" wenden. In Niedersachsen ist zudem "Der Flüchtlingsrat", eine Menschenrechtsorganisation, sehr aktiv. Eine rechtlich fundierte Asylberatung oder die Vertretung vor Gericht, etwa wenn Ihr Asylantrag abgelehnt wurde, kann jedoch nur durch einen Anwalt erfolgen.


Eine rechtliche Beratung führt unsere Kanzlei Schulte Holthausen mit Sitz in Braunschweig und Salzgitter gerne auch in Ihrem Falle durch. Unser Anwalt für Asylrecht klärt Sie detailliert über Ihre Recht auf und strebt - wenn erfolgsversprechend - eine Klage gegen die Ablehnung Ihres Asylantrags an. Hierbei werden auch die Kosten für den Anwalt und das Verfahren offengelegt. Pro Asyl hat übrigens einen Rechtshilfefonds eingerichtet, aus dem Rechtsanwalts- und Gerichtskosten in dringenden Fällen bezahlt werden können.