Anwalt für Betrugsfälle
Roland Schulte Holthausen
Sie sind Opfer eines Betrugs geworden? Oder wird Ihnen eine solche Tat vorgeworfen? Dann ist unsere Rechtsanwaltskanzlei Schulte Holthausen an Ihrer Seite und bietet eine kompetente und vertrauliche Rechtsberatung.
Wir sorgen dafür, rechtssichere Beweise zu sammeln, um den Täter zur Rechenschaft zu ziehen und Sie, wenn nötig, auch gerichtlich zu vertreten. Und werden Sie selbst eines Betruges beschuldigt werden, beraten wir Sie umfassend und verteidigen Sie engagiert und professionell. Seien Sie sich sicher, dass wir in jedem Fall gut und schnell erreichbar für Sie sind. Unsere Kanzleien in Braunschweig und Salzgitter sind auf strafrechtliche Verfahren wegen Betrug spezialisiert, sodass wir Ihre Rechte als Opfer durchzusetzen oder aber bei einer Falschanschuldigung eine frühzeitige Einstellung erzielen. Wir setzen uns für Sie ein!
Definition: Was ist ein Betrugsfall?
Ein Betrugsfall bezeichnet eine Handlung, bei der jemand vorsätzlich durch Täuschung über Tatsachen einen Irrtum bei einem anderen erregt oder aufrechterhält. Hierzu werden falsche Tatsachen vorgespielt oder wahre Tatsachen unterdrückt. Ziel ist es, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen. Die resultierende Irrtumsfolge führt zu einer Vermögensverfügung des Getäuschten, die einen Vermögensschaden verursacht.
Der Straftatbestand des Betrugs § 263 des Strafgesetzbuches (StGB)
Gemäß § 263 des Strafgesetzbuches (StGB) definiert sich Betrug als eine Handlung, bei der jemand durch das Darstellen falscher Informationen oder das Verzerren bzw. Verbergen wahrer Tatsachen bei jemand anderem einen Irrtum hervorruft oder aufrechterhält. Dahinter steckt die Absicht, unrechtmäßig finanziellen Gewinn für sich oder andere zu erlangen. Auch der bloße Versuch eines Betrugs ist gemäß § 263 Abs. 2 StGB strafrechtlich relevant. Daher sollte man eine Anzeige wegen Betrugs ernst nehmen. Wer mit einem solchen Vorwurf konfrontiert wird, sollte sich sofort an einen versierten Anwalt für Betrugsfälle wenden.
Tatbestandsvoraussetzungen für einen Betrugsfall
Für den Straftatbestand des Betruges müssen mehrere Kriterien erfüllt sein: Der Täter muss das Opfer getäuscht haben, was zu einem Irrtum beim Opfer führt. Aufgrund dieses Irrtums muss das Opfer eine finanzielle Entscheidung treffen, die zu einem finanziellen Verlust führt. Wichtig ist, dass der Täter mit Absicht handelte. Ein charakteristisches Merkmal von Betrug im Unterschied zu Delikten wie Diebstahl ist, dass das Opfer selbst zur Schädigung seines Vermögens beiträgt. Außerdem muss der erzielte Gewinn des Täters direkt aus dem Verlust des Opfers resultieren und auf derselben Handlung basieren.
Strafmaß für Betrug
Für einen einfachen Betrug können Sanktionen von Geldbußen bis zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verhängt werden. In besonders gravierenden Betrugsfällen kann das Strafmaß sogar bis zu zehn Jahre Haft betragen. Angesichts dieser potenziellen Konsequenzen ist es essenziell, bei einem Betrugsvorwurf fachkundige Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie in einem solchen Fall beschuldigt werden, sollten Sie sich daher sofort an einen Anwalt für Betrugsfälle wenden, um die Situation bestmöglich zu bewältigen.
Sonderformen des Betrugs
Laut § 263 StGB existieren bei Betrug auch bestimmte Sonderfälle:
- Betrug in besonderes schwerem Fall (z.B. Versicherungsbetrug)

Es gibt unterschiedliche Formen von Betrug.
- Computerbetrug
- Kapitalanlagebetrug
- Kreditbetrug
- Erschleichen von Leistungen
- Sportwettbetrug
- Eingehungsbetrug
- Anstellungsbetrug
- Sozialleistungsbetrug
Anwalt für Betrugsfälle
Für Geschädigte
- Strafanzeige
- Vertretung als Nebenpartei oder Privatankläger
- Dokumentation und Sicherstellung von Beweismitteln
- Schadensersatz
Für Beschuldigte
- Vertretung während Ermittlungs- und Hauptverfahren
- Akteneinsicht
- Entwicklung einer geeigneten Verteidigungsstrategie
- Beweismaterialien sichern und vorlegen
- Hinzuziehung von Zeugen und Sachverständigen
Ist ein Anwalt für Betrugsfälle zur Wahrheit verpflichtet?
Ein Anwalt für Betrugsfälle hat mehrere Pflichten und Verantwortlichkeiten, die oft im Spannungsfeld zwischen den Interessen seines Mandanten und den rechtlichen Bestimmungen stehen. Hier einige Punkte zur Klarstellung:
- Pflicht zur Verschwiegenheit: Ein Anwalt für Betrugsfälle ist zu absoluter Verschwiegenheit über alle Informationen verpflichtet, die er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit von seinem Mandanten oder über seinen Mandanten erfährt.
- Interessenvertretung: Der Anwalt für Betrugsfälle vertritt die Interessen seines Mandanten. Das bedeutet, er setzt sich dafür ein, dass die Rechte seines Mandanten gewahrt und durchgesetzt werden.
- Wahrheitspflicht gegenüber dem Gericht: Ein Anwalt hat eine Wahrheitspflicht gegenüber dem Gericht. Er darf das Gericht nicht bewusst in die Irre führen oder falsche Tatsachen vortragen.
- Keine Beihilfe zu Straftaten: Ein Anwalt darf seinem Mandanten nicht dabei helfen, eine Straftat zu begehen oder deren Folgen zu verbergen. Wenn ein Mandant beispielsweise zugibt, einen Betrug begangen zu haben, kann der Anwalt ihm zwar bei der Verteidigung helfen, aber er darf nicht aktiv zur Vertuschung des Betrugs beitragen.
Zusammengefasst: Ein Anwalt ist in seiner Tätigkeit zur Wahrheit verpflichtet, insbesondere gegenüber dem Gericht. Er darf jedoch die Interessen seines Mandanten vertreten und ist zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Betrugsfälle im Unternehmen
Wenn Ihnen in Ihrer Rolle als Geschäftsführer oder Unternehmer Betrug vorgeworfen wird, sollten Sie äußerst vorsichtig agieren. Im Geschäftsumfeld sind die Summen, die im Zentrum solcher Anschuldigungen stehen, meistens deutlich höher als im Privatbereich. Das bedeutet nicht nur die Gefahr einer längeren Haftstrafe, sondern birgt auch das Risiko von Schadensersatzansprüchen des vermeintlich betroffenen Geschäftspartners.

Der Vorwurf eines Betrugs sollte immer Ernst genommen werden.
Neben dem grundsätzlichen Tatbestand des Betruges gemäß § 263 StGB sollten Unternehmer insbesondere auch Regelungen zu Subventions- und Kreditbetrug beachten. Diese Betrugsarten werden relevant, wenn ein Geschäftsführer beispielsweise bei der Beantragung von staatlichen Zuschüssen (Subventionen) oder Steuervergünstigungen unkorrekte oder lückenhafte Informationen angibt oder die erhaltenen Gelder zweckentfremdet. Dies trifft ebenfalls zu, wenn bei der Beantragung eines Darlehens falsche Dokumente vorgelegt oder irreführende Informationen, etwa über die finanzielle Lage, bereitgestellt werden. Wenn solche falschen Angaben zu einer Verringerung des Rückzahlungswertes führen, kann vonseiten der Bank eine Anschuldigung des Kreditbetrugs bei der Staatsanwaltschaft eingereicht werden.
Nehmen Sie einen Betrugsvorwurf daher stets ernst und wenden Sie sich an einen erfahrenen Strafverteidiger. Unser Anwalt für Betrugsfälle hilft Ihnen dabei, dass der Vorwurf fallen gelassen und eine (Vor-)Strafe wegen Betruges verhindert wird. Und ebenso, wenn Ihr Unternehmen selbst durch einen Betrug geschädigt wurde, sind wir für Sie zur Stelle und sorgen dafür, dass Sie zu Ihrem Recht kommen und Schadensersatz erhalten.
Betrugsprävention durch einen Anwalt für Betrugsfälle
Ein Anwalt für Betrugsfälle bietet präventive Beratung, um Betrugsmaschen frühzeitig aufzudecken und zu verhindern. Er kann unternehmensintern Schulungen durchführen, um das Bewusstsein für häufige Betrugsverfahren zu schärfen und Geschäftsführungen darüber beraten, welche Informationen sie sicher online stellen können. Zusätzlich kann er bei der Implementierung wirksamer interner Systeme helfen, die für das Aufdecken von Betrügereien notwendig sind. Es ist entscheidend, dass sowohl Mitarbeiter als auch das Management eines Unternehmens potenzielle Betrugssignale erkennen und wissen, wie in solchen Situationen zu handeln ist. Falls jedoch ein Betrug auftreten sollte, kann der Anwalt beim Sammeln wichtiger Informationen und Beweise helfen und über die rechtlichen Schritte aufklären, die dann ergriffen werden sollten.
Sie sind Opfer eines Betrugs geworden?
Wer Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte unverzüglich eine Strafanzeige erstatten. Diese dient nicht nur dazu, den Täter unter Druck zu setzen, sondern auch, um die eigenen Rechte im sogenannten "Adhäsionsverfahren" vor Gericht durchzusetzen. Viele Betroffene scheuen jedoch den Gang zur Behörde aus Scham oder der Annahme, dass die Täter nicht gefasst werden können. Doch die Fortschritte in der Kriminalistik machen es immer wieder möglich, Betrüger zu ermitteln. Und auch das Einschalten eines erfahrenen Strafverteidigers trägt ebenso dazu bei, den Betrugsfall aufzuklären und Ihre Ansprüche als Opfer geltend zu machen.
Beauftragen Sie daher stets einen Anwalt für Betrugsfälle mit der Erstattung der Anzeige, um Fehler zu vermeiden, die zu eigenen rechtlichen Problemen führen könnten. Durch die Strafanzeige und die Einsicht in die Ermittlungsakte kann man oft wertvolle Informationen über den Schuldner erhalten, die auf dem reinen Zivilrechtsweg schwer zugänglich wären. Außerdem gilt es zu beachten, dass nicht jede enttäuschte Geschäftserwartung gleich ein Betrug im Sinne des § 263 ff StGB ist. Der Tatbestand des Betruges erfordert das zeitgleiche Vorliegen mehrerer spezifischer Merkmale, die nachgewiesen werden müssen, um von einem vollendeten Betrug sprechen zu können. Ein versierter Anwalt für Betrugsfälle kann hier genau differenzieren, Beweise vorlegen und Sie entsprechend professionell beraten und begleiten.
Wer Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte unverzüglich eine Strafanzeige erstatten. Diese dient nicht nur dazu, den Täter unter Druck zu setzen, sondern auch, um die eigenen Rechte im sogenannten "Adhäsionsverfahren" vor Gericht durchzusetzen. Viele Betroffene scheuen jedoch den Gang zur Behörde aus Scham oder der Annahme, dass die Täter nicht gefasst werden können. Doch die Fortschritte in der Kriminalistik machen es immer wieder möglich, Betrüger zu ermitteln. Und auch das Einschalten eines erfahrenen Strafverteidigers trägt ebenso dazu bei, den Betrugsfall aufzuklären und Ihre Ansprüche als Opfer geltend zu machen.
Beauftragen Sie daher stets einen Anwalt für Betrugsfälle mit der Erstattung der Anzeige, um Fehler zu vermeiden, die zu eigenen rechtlichen Problemen führen könnten. Durch die Strafanzeige und die Einsicht in die Ermittlungsakte kann man oft wertvolle Informationen über den Schuldner erhalten, die auf dem reinen Zivilrechtsweg schwer zugänglich wären. Außerdem gilt es zu beachten, dass nicht jede enttäuschte Geschäftserwartung gleich ein Betrug im Sinne des § 263 ff StGB ist. Der Tatbestand des Betruges erfordert das zeitgleiche Vorliegen mehrerer spezifischer Merkmale, die nachgewiesen werden müssen, um von einem vollendeten Betrug sprechen zu können. Ein versierter Anwalt für Betrugsfälle kann hier genau differenzieren, Beweise vorlegen und Sie entsprechend professionell beraten und begleiten.
Unser Anwalts-Tipp für Opfer:
Sie befürchten, Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Dann ist der erste Schritt, zunächst einmal Ruhe zu bewahren und die folgenden Schritte zu beachten:
Aktualisieren Sie alle relevanten Passwörter, insbesondere für Bankkonten und soziale Medien. Sollten Ihre Bankdaten möglicherweise kompromittiert worden sein, setzen Sie sich sofort mit Ihrer Bank in Verbindung, um eventuelle Schäden zu verhindern und gegebenenfalls das Konto zu sperren. Wenden Sie sich zudem an die zuständigen Ermittlungsbehörden. Halten Sie alle relevanten Informationen und Unterlagen bereit und dokumentieren Sie alle Details, wie betroffene Daten, beteiligte Geldbeträge und durchgeführte Transaktionen. Ziehen Sie auch einen Rechtsexperten hinzu. Dieser kann Ihnen einen klaren Überblick über Ihre rechtlichen Optionen geben, Ihnen bei der Beweisführung helfen, den Fall eingehend prüfen und Sie umfassend beraten.
Betrug anzeigen – So gehen Sie vor
Wer Opfer eines Betrugs geworden ist, kann jederzeit Strafanzeige erstatten. Dies ist kostenlos und auf Antrag erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung, die zum Beispiel für Versicherungen wichtig sein kann. Eine Anzeige kann nicht zurückgenommen werden, da Sie im Verfahren als Zeuge auftreten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Anzeigemethode wählen
- Persönlich: Gehen Sie zu einer Polizeidienststelle in Ihrer Nähe.
- Online: Nutzen Sie die Onlinewache der Polizei Ihres Bundeslandes (Zugang über die Webseite des BKA).
- Schriftlich: Senden Sie einen Brief oder eine E-Mail an die zuständige Polizeidienststelle.
- Informationen zusammenstellen
- Beschreiben Sie den Vorfall möglichst genau und chronologisch.
- Nennen Sie, falls bekannt, die Daten des mutmaßlichen Täters.
- Geben Sie den Tatort und den Tatzeitpunkt an.
- Fügen Sie Belege wie Rechnungen, E-Mails oder Verträge hinzu.
- Notieren Sie Namen und Kontaktdaten möglicher Zeugen.
- Polizei kontaktieren
- In akuten Notfällen rufen Sie den Notruf 110.
- Für allgemeine Fragen oder eine Terminabsprache wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizei.
- Bestätigung erhalten
- Nach der Anzeige können Sie eine schriftliche Bestätigung anfordern.
Wichtige Hinweise
- Nicht alle Bundesländer bieten eine Online-Anzeige an – prüfen Sie daher die Möglichkeiten vor Ort.
- Betrug ist eine Straftat, die von der Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt wird.
- Sie können auch dann Anzeige erstatten, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich tatsächlich um Betrug handelt.
Anwalt für Betrugsfälle

Persönlich
Ein Vertrauensverhältnis bildet die Grundlage der Zusammenarbeit

Hohe Fachkompetenz
Erfahrung aus vielen Jahren praktischer Tätigkeit und wissenschaftlicher Arbeit;
Experte im Strafrecht und im Ausländerrecht

Lösungsorientierte Strategien
Flexibel und mit Fingerspitzengefühl den Verfahrenssituationen und den
individuellen Bedürfnissen des Mandanten angepasst

Darum sollten Sie einen Anwalt für Betrugsfälle beauftragen. Rechtsanwalt Schulte Holthausen - Ihr Rechtsanwalt für Betrugsfälle in Braunschweig und Salzgitter
Die Beauftragung von einem Anwalt für Betrugsfälle ist sowohl für Opfer als auch für Beschuldigte entscheidend, um sich im komplexen Strafrecht zurechtzufinden. Als Opfer können Sie Ihre Rechte umfassend wahren und den Täter zur Rechenschaft ziehen. Als Beschuldigter stellen Sie eine professionelle Verteidigung sicher und können bei einer Falschanschuldigung eine frühzeitige Einstellung erzielen.
Wenden Sie sich jetzt vertrauensvoll an Rechtsanwalt Schulte Holthausen und unsere Kanzlei in Braunschweig, Salzgitter und Umgebung als Ihre Experten für Betrugsfälle. Lassen Sie sich jetzt kompetent beraten und vertreten!


