Die Kanzleigeschichte

Rechtsanwaltskanzlei Schulte Holthausen wurde Ende des Jahres 2015 im sogenannten Globushochhaus in Salzgitter gegründet. Wir haben uns von Anfang an auf die Rechtsgebiete des Strafrechts und Ausländerrechts spezialisiert.


Im ersten Kanzleijahr waren wir – zu den Zeiten der Flüchtlingskrise – im Ausländerrecht fast ausschließlich im Asylrecht tätig. In über 400 Verfahren konnten wir bewirken, dass ablehnende Asylbescheide des Bundesamtes durch die Verwaltungsgerichte korrigiert wurden. Darüber hinaus begleiteten wir in dutzenden von Fällen Flüchtlinge zu ihrer Anhörung bei den Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Täglich suchten Flüchtlinge unsere Kanzleiräume auf, vielfach ohne Besprechungstermin, und betrauten uns mit den verschiedensten denkbaren rechtlichen Problematiken oder auch persönlichen Problemen. Ein Netzwerk aus ehrenamtlichen Helfern, Übersetzern, Sozialarbeitern aber auch Fachleuten zu psychologischer Unterstützung wurde erforderlich. 


Im Strafrecht wurden wir zur Anfangszeit auf den Gebieten der Kapitalstrafsachen (wie beispielsweise Totschlag und Körperverletzung) sowie kleinerer Vermögenstraftaten (wie beispielsweise Diebstahl und Betrug) tätig. In Salzgitter, als verhältnismäßig strukturschwacher Region, zählte außerdem das Betäubungsmittelstrafrecht von Anfang an zu einem Schwerpunktgebiet unserer Tätigkeit.
Von Anfang an legten wir auch Wert darauf, möglichst gute Beziehungen zu den Bewährungshelfern, den Suchttherapieeinrichtungen, aber auch den Behörden in der Region herzustellen.


Bereits im Jahr 2015 legte ich den Fachanwaltslehrgang im Strafrecht ab, jeweils mit weit überdurchschnittlichen Benotungen. Im Laufe des Jahres 2016 absolvierte ich dann den Fachanwaltslehrgang im Migrationsrecht, so dass seither beide von uns im Schwerpunkt bearbeiteten Rechtsgebiete jeweils durch Fachanwaltslehrgänge flankiert sind. Darüber hinaus entschied ich mich gegen eine mir angebotene Tätigkeit als Ausbilder für Rechtsreferendare für die Rechtsanwaltskammer bzw. das Landgericht Braunschweig und bildete stattdessen Fachkräfte der Sicherheitswirtschaft bei dem Zentrum der Sicherheitswirtschaft in Salzgitter aus. Eine Tätigkeit, die uns Mandate aus der Sicherheitswirtschaft in der gesamten Bundesrepublik einbrachte. 


Seit dem Jahr 2017 wurden im Ausländerrecht Fälle des Familiennachzugs und der Arbeitsmigration, Fälle aus dem Staatsangehörigkeitsrecht und Fälle, in denen durch die Auslandsvertretungen Visa abgelehnt wurden, relevanter. Im Strafrecht betreuten wir die ersten Fälle aus dem Gebiet des Wirtschaftsstrafrechts und mehrere große Schwurgerichtsstrafverfahren. 


Anfang 2018 eröffneten wir weitere zu Beginn noch kleinere Kanzleiräume in Braunschweig an der Holbeinstraße. Bereits nach wenigen Monaten waren diese nicht mehr repräsentativ und groß genug, sodass wir unsere größeren Räumlichkeiten am Bruchtorwall 13 mitten in der Braunschweiger Innenstadt bezogen.


Zu unseren Mandanten zählen inzwischen auch mittelständische Unternehmen, die wir rechtlich betreuen und beraten. Hierbei legen wir weiterhin großen Wert auf Spezialisierung. Wir unterstützen in allgemeinen Rechtsfragen, dem Forderungsinkasso und insbesondere dem allgemeinen Vertragsrecht. In anderen Fallkonstellationen vermitteln wir unsere Mandanten an anders spezialisierte Kolleginnen und Kollegen weiter – dies betrifft insbesondere Mandate aus dem Familienrecht, dem Steuerrecht und dem Arbeitsrecht.


Unsere Kanzleiphilosophie großen Wert auf Spezialisierung zu legen, Mandanten stets deutlich und verständlich eine realistische Einschätzung Ihres Falles zu geben, Wert auf gute Erreichbarkeit zu legen und immer mit vollem Einsatz für den Mandanten zu kämpfen hat sich in den vergangenen Jahren ausgezahlt. Wie zumindest einige unserer Mandanten unserer Arbeit bewertet haben, können Sie hier erfahren.